Testen und Leistungsdiagnostik – Welche Bedeutung hat der Benchthrow für die Wurf/Stoß-Disziplinen?
Hintergrund
In den leichtathletischen Wurf- und Stoßdisziplinen ist die muskuläre Leistung ein wichtiger Faktor. Der Benchthrow kann genutzt werden, um Kraft- und Schnelligkeitsvoraussetzungen der oberen Extremität einzuordnen.
Die Farbe, der Artefakttyp, die farbige Leiste, Autor, Stand, Hero-Bild und Thumbnail werden nicht hier, sondern im Kirby Panel gepflegt.
Antwort
Der Benchthrow ist ein ballistischer Bankdrucktest. Die Athlet*innen stoßen eine Langhantelstange aus der Rückenlage möglichst explosiv nach oben.
Aus den Last-Geschwindigkeits-Profilen lassen sich unter anderem maximale theoretische Last, maximale theoretische Geschwindigkeit und maximale Leistung ableiten.

Abb. 1: Beispielhafte Bildunterschrift. Das Bild wird auf derselben Artefakt-Seite im Panel hochgeladen.
Fazit
Für Diskuswerfen und Kugelstoßen kann der Benchthrow als verlässlicher Test eingeordnet werden. Die Ergebnisse können helfen, individuelle Stärken, Schwächen und Trainingsreserven besser zu erkennen.
Handlungsempfehlungen
- Benchthrow regelmäßig in Routinediagnostiken einsetzen.
- Ergebnisse im Verlauf interpretieren.
- Geschlechtsspezifische Orientierungswerte zur Einordnung nutzen.
- Benchthrow mit weiteren Tests kombinieren, um das Leistungsprofil besser zu verstehen.
Literatur
- Morin, J. B., & Samozino, P. (2016). Interpreting Power-Force-Velocity Profiles for Individualized and Specific Training.
- Wenzel, U., Langen, G., Schleichardt, A. & Deckert, J. (2024). Projektendbericht: Testentwicklung zur muskulären Leistung der oberen Extremität.
Lesetipps
- Warum benötige ich für das Krafttraining eine sportartspezifische Anforderungsanalyse?
- Der Ursprung der Muskelkraft: Vom Sarkomer zum Muskelbündel.
- Wie kann ich Schnelligkeitsvoraussetzungen meiner Athlet*innen beurteilen?